Infostand auf der Frankfurt Pelzfrei 2012
March 22, 2012
Auch dieses Jahr wird die MIT e.V. auf der Frankfurt Pelzfrei 2012 mit einem Informationsstand vertreten sein. Vor Ort wird der Verein interessierten BürgerInnen eine Vielfalt an Hintergrundinformationen über Tierausbeutung bieten und die Demonstration tatkräftig unterstützen. Die Demonstration findet am 04.04.2012 in Frankfurt am Main statt; Treffpunkt ist die Hauptwache/Zeil. Weitere Informationen finden sich auf www.frankfurt-pelzfrei.de
Erfolgreiche Demo in Frankenförde
November 05, 2011
Am 1.10. demonstrierten wir gegen die Pelzfarm bei Frankenförde im selbigen Ort. Ungefähr 30 Personen beteiligten sich lautstark und rüttelten das ruhige Örtchen wach, um auf das Töten der Tiere auf der Farm im Namen der Mode aufmerksam zu machen. Die Reaktionen der Anwohnerinnen und Anwohner waren neugierig. Nicht viele suchten das Gespräch, aber wir klärten mit Flyern über unser Anliegen auf. Ein Anwohner gab an selbst einmal auf der besagten Pelzfarm gearbeitet zu haben und sprach sich gegen diese Anlage aus. Auch die Presse war vor Ort, um über die Demonstration zu berichten. Im Anschluss veranstalteten wir noch eine Kundgebung im nahe gelegenen Luckenwalde. Wir bedanken uns bei allen beteiligten Aktivistinnen und Aktivsten, insbesondere bei den Menschen in Berlin, welche engagiert die Demonstration mit uns ermöglicht haben.






1.10. Demonstration gg. Pelzfarm in Frankenförde
September 24, 2011

Die gezeigten Bilder sind keine Bilder von der Pelzfarm in Frankenförde.
Am 1.10.2011 veranstaltet die Münsteraner Initiative für Tierrechte zusammen mit engagierten AktivistInnen aus Berlin eine Demonstration und eine Kundgebung gegen die "Pelzfarm" in Frankenförde. Diese Versammlung findet im Rahmen eines Aktionstages statt, welcher von der Offensive gegen die Pelzindustrie (www.anti-pelz.org) ausgerufen wurde. An diesem Tag demonstrieren bundesweit TierrechtsaktivistInnen gegen "Pelzfarmen" in ganz Deutschland, um auf die dortigen Zustände hinzuweisen.
Start der Demonstration: 12:30 Uhr
Treffpunkt: Am Königsgraben/ Am Plan in 14947 Frankenförde/Nuthe-Urstromthal
Anreise: Da der Veranstaltungsort keine direkte Anbindung an den Bahnverkehr hat, empfiehlt sich eine Anreise mit dem Auto. Ansonsten bis nach Luckenwalde mit dem öffentlichen Nahverkehr und von dort mit dem Taxi; ihr könnt uns auch eine Email schreiben, wir versuchen dann einen Transfer zu organisieren.
Start der Kundgebung: 14:00 Uhr in Luckenwalde
Treffpunkt: am Markt
Es gibt eine Shuttleservice um 13:50 Uhr am Bahnhof in Luckenwalde. Am besten über Email bei uns anmelden, ansonsten spontan mitfahren oder selbst dorthin kommen.
Nur noch wenige "Pelzfarmen" werden in Deutschland betrieben; es werden weniger, aber jede einzelne ist eine zu viel! Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit müssen diese "Farmen" geschlossen werden, denn die Pelzindustrie operiert global. Das kurze Leben von Tiere auf Pelzfarmen ist bestimmt von systematischer und alltäglicher Gewalt. Dieses "Leben" wird nach nur wenigen Monaten durch den gewaltsamen Tod per Genickbruch, Stromschlag oder per Vergasung beendet. Fühlende Individuen mit eigenen Interessen werden zur Ware gemacht und ausgebeutet. Das Gewaltverhältnis zwischen Menschen und Tieren zeigt sich hier wieder einmal mehr als deutlich; und doch reagieren viele Menschen immer noch mit Gleichgültigkeit und Ignoranz.
Wir fordern dazu auf, das Schweigen zu durchbrechen und sich aktiv gegen Tierausbeutung einzusetzen. Am 1.10. möchten wir der Bevölkerung in Frankenförde und Umgebung aufzeigen, was in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft geschieht. Aber auch bundesweit möchten wir auf die "Pelzfarmen" hinweisen, wo immer noch Tiere für die Profitgier des Menschen umgebracht werden. Wir fordern dazu auf, die Demonstration zu unterstützen und sich lautstark gegen Tierausbeutung einzusetzen!
Informationen zur Pelzfarm: Zülichendorfer Landstraße 2, 14947 Frankenförde - Inhaber ist die Firma Artemis, welche Alfons Grosser gehört. Dieser betreibt mehrere Pelzfarmen in Deutschland und Vorsitzender des 'Zentralverband deutscher Pelztierzüchter'. Auf der Farm ist Platz für ca. 25000 Nerze (Quelle: Liste Pelzfarmen in Deutschland, Stand April 2011: http://www.die-tierfreunde.de/download/Pelzfarmen_in_Betrieb.pdf)
Weitere Demonstration! Unabhängig von unserem Verein möchten wir auf folgende Demonstrationen hinweisen, die ebenfalls im Rahmen des Aktionstages stattfindet:
- BIELEFELD: Treffpunkt: 11 Uhr – Jahnplatz, Bielefeld --> "Pelzfarm" (ebenfalls Alfons Grosser): Laarer Straße 70, 33739 Bielefeld-Vilsendorf --- weitere Informationen unter antipelz-owl@riseup.net
- AACHEN: Demo durch die Aachener Innenstadt, 11.30 Uhr am Willy-Brandt-Platz / Kugelbrunnen und Demo zur Nerzfarm: 15.30 Uhr an der Kirche in Orsbach - weitere Infos: http://www.nerzfarm-orsbach.de/demo/
- KIEL: Treffpunkt um 11 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Kiel --> "Pelzfarm" von Carsten und Nils Sörnsen im Barten - weitere Infos: http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/1007
T-Shirts - "Tiere sind keine Ware!"
June 19, 2011Die Verwertungslogik unseres Wirtschaftssystems hat nur ein Ziel: Profit! Tiere werden zur Ware gemacht und bekommen einen Warenwert zugeschrieben. Das individuelle und fühlende Lebewesen wird dabei systematisch ausgeblendet. Tiere jedoch wollen Leben, wie wir Menschen auch. Die Münsteraner Initiative für Tierrechte e.V. hat T-Shirts gedruckt, um eines ganz klar zu stellen: Tiere sind keine Ware und sollten auch nicht so behandelt werden!
April 15, 2011
Frankfurt Pelzfrei 2011
April 03, 2011Am 26.3.2011 fand in Frankfurt am Main die jährliche Großdemonstration "Frankfurt Pelzfrei" statt, an welcher sich mindestens 700 Aktivistinnen und Aktivisten beteiligten. Auch die Münsteraner Initiative für Tierrechte e.V. war vor Ort. Mit einem sehr gut besuchten Stand informierte der Verein über Tierrechtsthemen und insbesondere natürlich auch über den Pelzhandel. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, sowie bereits aktive Tierrechtlerinnen und Tierrechtler bedienten sich an dem breit gefächerten Angebot an Broschüren und Flyern, welche die MIT e.V. zur Verfügung stellte. Die Demonstration selbst verlief aus unserer Sicht sehr gut und wir freuen uns über die gute und reibungslose Organisation vor Ort! Besonders gut hat uns gefallen, dass viele Kleingruppen innerhalb der Demonstration an Unternehmen, wie Fleischereien, Fisch- und Leder-Geschäften, usw., halt gemacht und lautstark demonstriert haben. Dies führte auch dazu, dass der Demozug nicht innerhalb kurzer Zeit an der Bevölkerung vorbei ging, sondern sich in die Länge zog und somit die Gelegenheit bot, sich intensiv mit unseren Themen auseinander zu setzen.
Für die Münsteraner Initiative für Tierrechte hat sich die Reise nach Frankfurt sehr gelohnt und sicherlich bereichern wir auch nächstes Jahr die Frankfurt Pelzfrei mit unserem Stand.
2 Demonstrationen am 29.01. in Hamburg
February 07, 2011
Gleich zwei Demonstrationen organisierte die Münsteraner Initiative für Tierrechte e.V. zusammen mit lokalen Gruppen aus Hamburg im Stadtteil Altona am 29.01.2011. Zeitgleich klärten Aktivistinnen und Aktivisten sowohl vor dem Schuhgeschäft Görtz17 und dem stadtbekannten Restaurant "Schweinske" die Bevölkerung über Leder bzw. Fleisch auf.
Mit dem Produkt "Leder" ist unweigerlich die Tötung von Tieren verbunden, was viele Menschen verdrängen oder bewusst ignorieren. Zwar lehnt ein großer Teil der Bevölkerung "Pelz" deutlich ab, Leder jedoch wird toleriert und selbstverständlich getragen, obwohl dies ebenfalls nichts anderes als Tierhaut ist (nur eben meist ohne Haare). So wurde speziell vor einem Schuhgeschäft gegen Tierausbeutung demonstriert und über Alternativen informiert.



Nur ein paar Meter weiter sorgte die zweite Demonstration vor dem Restaurant Schweinske dafür, dass die dortigen Gäste und PassantInnen daran erinnert wurden, welches Tierleid mit Fleisch einher geht. Durch sog. "Fleischskandale" rückt die Auseinandersetzung mit der Tierschlachtung manchmal ins Bewusstsein der Menschen. Sie verschwindet jedoch auch ebenso schnell wieder und ist immer stark anthropozentrisch geprägt. Aber nicht wegen des aktuellen Dioxinskandals ist es nötig das Leid und die Tötung von Tieren in unserer Gesellschaft zu thematisieren, sondern wegen der kaum fassbaren Anzahl an tierlichen Opfern, die jedes Jahr in Schlachthöfen umgebracht werden.
Die beiden Demonstrationen wurden von vielen interessanten Gesprächen mit Hamburger Bürgerinnen und Bürgern begleitet. Zudem hatten PassantInnen Gelegenheit vegane Köstlichkeiten zu probieren und zu erfahren, wie einfach es heute ist sich vegan - also ohne Tierprodukte - zu ernähren. Insgesamt nahmen ca. 30 Personen aktiv an der Demonstration teil; einige haben sich sogar spontan angeschlossen. Wir bedanken und bei allen TeilnehmerInnen und den AktivistInnen vor Ort.
January 25, 2011
Kundgebung für die Abschaffung von Fleisch am 29.Januar 2011 in Hamburg-Altona
Am Samstag den 29. Januar 2011 von 13 bis 16 Uhr finden in Hamburg Altona im Rahmen der internationalen Woche zur Abschaffung von Fleisch* (24.-30. Januar) Demonstrationen vor dem Restaurant Schweinske (Ottenser Hauptstr. 1) und vor dem Schuhgeschäft Görtz (Ottenser Hauptstr. 10) statt.
Mit dieser Aktion soll auf das Leid und die Ausbeutung von Tieren in unserer Gesellschaft aufmerksam gemacht werden, die tagtäglich für ihr "Fleisch" bzw. ihre Haut ("Leder") getötet und konsumiert werden.Anlässlich der medialen Debatte um die Problematik von Fleischkonsum und landwirtschaftlicher Tierhaltung soll verdeutlicht werden, dass "Fleisch" und "Leder" Produkte sind, welche immer mit Gewalt einhergehen: Tiere werden hier systematisch ihrer Freiheit beraubt, umgebracht und verwertet.
Tiere sind jedoch ebenso wie Menschen fühlende Wesen und Individuen, denen in unserer Gesellschaft jedoch meist bloß der Status eines Rohstoffes und einer Ware zukommt. Die Befreiung der Tiere aus diesen gesellschaftlichen Verhältnissen, ist das Ziel der Tierrechtsbewegung.
"Wir möchten auf der Demonstration unseren Protest gegen die systematische Gewalt gegen Tiere, die ihnen von der Fleischindustrie zugefügt wird, artikulieren. Interessierten möchten wir außerdem die Möglichkeit geben, sich über die Ausbeutung von Tieren und mögliche Alternativen dazu, wie z.B. die vegane Lebensweise, zu informieren." so Maria Tengel, eine der OrganisatorInnen der Aktion.
*http://meat-abolition.org/de/
Organisiert durch MIT e.V.
www.tierrechte-muenster.de
Email-Kontakt: info@tierrechte-muenster.de
Am Samstag den 29. Januar 2011 von 13 bis 16 Uhr finden in Hamburg Altona im Rahmen der internationalen Woche zur Abschaffung von Fleisch* (24.-30. Januar) Demonstrationen vor dem Restaurant Schweinske (Ottenser Hauptstr. 1) und vor dem Schuhgeschäft Görtz (Ottenser Hauptstr. 10) statt.
Mit dieser Aktion soll auf das Leid und die Ausbeutung von Tieren in unserer Gesellschaft aufmerksam gemacht werden, die tagtäglich für ihr "Fleisch" bzw. ihre Haut ("Leder") getötet und konsumiert werden.Anlässlich der medialen Debatte um die Problematik von Fleischkonsum und landwirtschaftlicher Tierhaltung soll verdeutlicht werden, dass "Fleisch" und "Leder" Produkte sind, welche immer mit Gewalt einhergehen: Tiere werden hier systematisch ihrer Freiheit beraubt, umgebracht und verwertet.
Tiere sind jedoch ebenso wie Menschen fühlende Wesen und Individuen, denen in unserer Gesellschaft jedoch meist bloß der Status eines Rohstoffes und einer Ware zukommt. Die Befreiung der Tiere aus diesen gesellschaftlichen Verhältnissen, ist das Ziel der Tierrechtsbewegung.
"Wir möchten auf der Demonstration unseren Protest gegen die systematische Gewalt gegen Tiere, die ihnen von der Fleischindustrie zugefügt wird, artikulieren. Interessierten möchten wir außerdem die Möglichkeit geben, sich über die Ausbeutung von Tieren und mögliche Alternativen dazu, wie z.B. die vegane Lebensweise, zu informieren." so Maria Tengel, eine der OrganisatorInnen der Aktion.
*http://meat-abolition.org/de/
Organisiert durch MIT e.V.
www.tierrechte-muenster.de
Email-Kontakt: info@tierrechte-muenster.de
Neue Aufkleber
January 18, 2011
Gegen Spende können bei uns ab heute folgende Aufkleber bestellt werden. Dazu reich eine kurze Email an
info (at) tierrechte-muenster (punkt) de


Hinweis: bitte nur an Stellen kleben, wo dies auch erlaubt ist.
info (at) tierrechte-muenster (punkt) de


Hinweis: bitte nur an Stellen kleben, wo dies auch erlaubt ist.
Orientierungsphase
November 29, 2010
Zur Zeit befindet sich die Münsteraner Initiative für Tierrechte e.V. in einer Zielfindungsphase. Nach einigen Umstrukturierungen werden im Moment neue Themenschwerpunkte ausgelotet. Das Thema "Schlachten / Schlachthöfe" ist leider durch die (berechtigte) Fokussierung der Tierrechtsbewegung auf Anti-Pelz-Kampagnen in den Hintergrund geraten und wir möchten die Bevölkerung verstärkt darüber aufklären, welche Gewalt mit der Tötung von Tieren für den Tierproduktkonsum einhergeht. Dabei soll das Schlachten von Tieren für Milch, Eier, Leder, Fleisch usw. im Kontext von allgemeiner Tierausbeutungskritik stattfinden. Wie es konkret weitergeht, ist bald auf unserer Internetseite zu lesen. Wir bitten um etwas Geduld. Anfang des kommenden Jahres sollten neue Projekte realisiert werden.
Bericht zur Solidemo am 2.3.2010
March 03, 2010
Am gestrigen Aktionstag (2.3.) zum Prozessauftakt in Österreich demonstrierten ca. 50 Menschen in Dortmund für die Einstellung des Verfahrens und zeigten ihre Solidarität mit den Betroffenen aus unserem Nachbarland. Trotz einsetzenden Regens wurde kraftvoll auf das Anliegen der weitläufig aus dem Umkreis Dortmund angereisten DemonstrantInnen aufmerksam gemacht. Anhand einer lebensgroßen Figur wurde den PassantInnen deutlich gemacht, welche legalen Handlungen und Grundrechte durch Ermittlungsbehörden und Gesetzgebung in Zusammenarbeit mit Wirschaftsunternehmen kriminialisiert und eingeschränkt/ignoriert werden. So wurde aufgezeigt, dass die weltweiten Angriffe auf die Tierschutz- und Tierrechtsbewegung nicht nur einige ausgewählte, sondern alle Menschen betreffen. Über Flyer, Transparente, Schilder und lautstarke Stimmen wurde an diesem Tag gezeigt, dass die Betroffen nicht allein sind.
Weltweite Solidaritätsbekundungen fanden zeitgleich zum Beispiel in Spanien, Finnland, Deutschland, England, den Niederlanden, der Schweiz, und natürlich auch in Österreich selbst statt. Der Prozess ist für mindestens ein halbes Jahr angesetzt, mit mehreren Verhandlungstagen in der Woche und Anwesenheitspflicht für die Angeklagten. Eine gesicherte Existenz und ein freies, geregeltes Leben ist für diese unmöglich. Willkürliche und haarsträubende Vorwürfe, widersprüchliche und offensichtlich gelogene Beweisführungen, sowie das Konstrukt einer kriminellen Organisation unter Individuen mit politisch und privat immensen Differenzen zeigen deutlich, dass der Prozess einzig das Ziel hat eine soziale Bewegung zu durchleuchten und handlungsunfähig zu machen. Dieser Angriff trifft unmittelbar die AktivistInnen in Österreich, stellt jedoch auch eine Gefahr für alle sozialen Bewegungen dar, denn wenn Kampagnen gegen die Unternehmenspolitik eines Wirtschaftsunternehmens, die Aufklärung der Bevölkerung über Missstände in unserer Gesellschaft, Demonstrationen und Protest gegen Ausbeutung und Unterdrückung kriminalisiert werden, werden unsere Grundrechte mit Füßen getreten oder schlichtweg ignoriert. So ein Zustand und solch eine Entwicklung darf nicht hingenommen werden. Die Ereignisse in Österreich gehen jeden etwas an, dem diese Grundrechte unserer Gesellschaft wichtig sind!
Informationen zum Prozess: antirep278a.blogsport.de und antirep2008.tk
Spendenkonto - direkte Unterstützung für die Prozesskosten der betroffenen TierrechtlerInnen in Österreich:
Rote Hilfe e.V.
Kontonummer: 191100462
Bankleitzahl: 44010046
Postbank Dortmund
Zweck: § 278a

2.3. Dortmund: Solidemo zum Prozessauftakt
February 14, 2010
Die Münsteraner Initiative unterstützt die Solidemo am 2.3. in Dortmund:


Soli-Demo am 02.03.2010 zum Prozessauftakt in Österreich
Nachdem im Mai 2008 bei einem Großeinsatz einer Sondereinheit der Polizei die Wohnungen von mehreren Tierschützern / Tierrechtlern gestürmt und 10 Personen für mehrere Monate inhaftiert wurden, zeigten viele Menschen ihre Solidarität mit den Betroffenen. Nach ihrer Freilassung im September 2008 lies diese Welle der Unterstützung jedoch merklich nach, wohl durch die entfallende unmittelbare Bedrohung durch den Knast. Jedoch wartet auf die Angeklagten nun ein monatelanger, zermürbender und vor allem Zeit- und Kostenintensiver Prozess. Sie brauchen weiterhin eine konstante Unterstützung!
Am 2.3.2010 beginnt in Österreich dieser Gerichtsprozess. Als Zeichen unserer Solidarität und um die Öffentlichkeit über die Angriffe auf soziale Bewegungen wie unsere zu informieren, demonstrieren wir am Dienstag, den 2.3.2010 in Dortmund um 16:00 Uhr am Platz vor der Reinoldikirche (Ostenhellweg 2).
Für die angeklagten AktivistInnen ist es enorm wichtig zu sehen, dass sie nicht allein sind!
Alle, die einen emanzipatorischen und nicht-repressiven Grundgedanken mit uns teilen, sind herzlich eingeladen. Bitte unterstützt diese Demonstration und kommt am 2.3. nach Dortmund! Wir freuen uns auf Euch!
Hier findet ihr Banner und HTML-Code, sowie den Flyer für die Mobilisierung. Bitte helft mit!!!


Soli-Demo am 02.03.2010 zum Prozessauftakt in Österreich
Nachdem im Mai 2008 bei einem Großeinsatz einer Sondereinheit der Polizei die Wohnungen von mehreren Tierschützern / Tierrechtlern gestürmt und 10 Personen für mehrere Monate inhaftiert wurden, zeigten viele Menschen ihre Solidarität mit den Betroffenen. Nach ihrer Freilassung im September 2008 lies diese Welle der Unterstützung jedoch merklich nach, wohl durch die entfallende unmittelbare Bedrohung durch den Knast. Jedoch wartet auf die Angeklagten nun ein monatelanger, zermürbender und vor allem Zeit- und Kostenintensiver Prozess. Sie brauchen weiterhin eine konstante Unterstützung!
Am 2.3.2010 beginnt in Österreich dieser Gerichtsprozess. Als Zeichen unserer Solidarität und um die Öffentlichkeit über die Angriffe auf soziale Bewegungen wie unsere zu informieren, demonstrieren wir am Dienstag, den 2.3.2010 in Dortmund um 16:00 Uhr am Platz vor der Reinoldikirche (Ostenhellweg 2).
Für die angeklagten AktivistInnen ist es enorm wichtig zu sehen, dass sie nicht allein sind!
Alle, die einen emanzipatorischen und nicht-repressiven Grundgedanken mit uns teilen, sind herzlich eingeladen. Bitte unterstützt diese Demonstration und kommt am 2.3. nach Dortmund! Wir freuen uns auf Euch!
Hier findet ihr Banner und HTML-Code, sowie den Flyer für die Mobilisierung. Bitte helft mit!!!
Ereignisreicher Kongress auf der Burg Lohra
February 14, 2010

Bericht:
Inzwischen sind auch die Nachbereitungen zum Tierbefreiungskongress 2009 auf der Burg Lohra abgeklungen und dieses Jahr wird ein anderes Netzwerk von AktivistInnen den Tierbefreiungskongress 2010 organisieren (8. - 13. August 2010:http://kongress.antispe.org/). Die Münsteraner Initiative für Tierrechte e.V. möchte sich rückwirkend noch einmal bei allen Beteiligten und allen Spendern & Unterstützern für diese reibungslose Umsetzung des Kongresses herzlich bedanken! Wir blicken auf eine anregende und ereignisreiche Zeit zurück, sowie der guten Erinnerung, dass Kooperation & Vernetzung funktionieren kann.
Das Orga-Team hat eine Zusammenfassung der Eindrücke auf der ehemaligen Kongress-Homepage festgehalten: http://kongress.antispe.org/o/
Einige bebilderte Eindrücke finden sich hier!
Tierbefreiungskongress 2009
June 21, 2009
Die Münsteraner Initiative für Tierrechte e.V. unterstützt das Organisationsteam des Tierbefreiungskongresses 2009. Vom 27. bis 30. August 2009 findet dieser auf der ‘Burg Lohra’ im südlichen Vorharz, - zwischen Göttingen und Erfurt - statt.
Und ja, es ist wirklich eine Burg - mit Gräben, historischen Gebäuden, einem tiefen Brunnen, verfallenen Steinwerken… Fast schon ein Sinnbild für die Tierbefreiungsbewegung. Auch hier bröckelt das Mauerwerk und verlaufen teils tiefe Gräben. Nicht allein die zunehmende Repression gegen AktivistInnen, die für die Befreiung der Tiere kämpfen, erscheint immer mehr als unüberwindbare Mauer. Die Probleme der Tierbefreiungsbewegung sind vielschichtig. Kongresse bieten hier eine gute Möglichkeit, gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Mit diesem Treffen wollen wir an die vorangegangenen Kongresse anknüpfen und den dort gestarteten Prozess einer kritischen Reflexion auf unser Bewegungshandeln und auf unsere Theoriebildung fortentwickeln.
Und damit die Auseinandersetzung tatsächlich die gesamte Bewegung betrifft, ist es wichtig, dass Du Dich einbringst!


Weitere Informationen finden sich unter: http://kongress.antispe.org/
Infos über die Burg Lohra: http://www.openhouses.de/down/lohra.htm
Und ja, es ist wirklich eine Burg - mit Gräben, historischen Gebäuden, einem tiefen Brunnen, verfallenen Steinwerken… Fast schon ein Sinnbild für die Tierbefreiungsbewegung. Auch hier bröckelt das Mauerwerk und verlaufen teils tiefe Gräben. Nicht allein die zunehmende Repression gegen AktivistInnen, die für die Befreiung der Tiere kämpfen, erscheint immer mehr als unüberwindbare Mauer. Die Probleme der Tierbefreiungsbewegung sind vielschichtig. Kongresse bieten hier eine gute Möglichkeit, gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Mit diesem Treffen wollen wir an die vorangegangenen Kongresse anknüpfen und den dort gestarteten Prozess einer kritischen Reflexion auf unser Bewegungshandeln und auf unsere Theoriebildung fortentwickeln.
Und damit die Auseinandersetzung tatsächlich die gesamte Bewegung betrifft, ist es wichtig, dass Du Dich einbringst!


Weitere Informationen finden sich unter: http://kongress.antispe.org/
Infos über die Burg Lohra: http://www.openhouses.de/down/lohra.htm
350 Menschen demonstrieren in Münster
June 21, 2009
(Foto: Michael Schulze von Glaßer)
Am Samstag den 13. Juni 2009 zogen in Münster circa 350 Menschen durch die Innenstadt und demonstrierten lautstark gegen den Pelzverkauf der ESCADA AG sowie gegen das Tierversuchslabor COVANCE.
Ein Redebeitrag vor der Escada-Filiale machte ein weiteres Mal deutlich, was die Forderungen der Escada-Campaign sind: „Wir fordern kein weniger an Pelz, wir fordern, dass Escada Pelz komplett aus den Regalen nimmt!“ Während des Redebeitrags verteilten Demoteilnehmer_innen zahlreiche Flugblätter an interessierte Passant_innen. Vor und nach dem Redebeitrag ließ das lautstarke Skandieren von Sprüchen wie „Pelzhandel Stopp – Escada Boykott“ bei Umstehenden und Escada-Mitarbeiterinnen keinenZweifel bezüglich Forderungen und Entschlossenheit der Demonstrant_innen.
Bei einer Kundgebung in der Salzstraße wurden die zahlreich anwesendenPassant_innen erneut an das leider immer noch bestehende Labor vonCOVANCE in Münster und die dort täglich stattfindenden Greuel erinnert.

(Foto: Michael Schulze von Glaßer)
Am Abend schließlich fand im Kulturzentrum DonQuijote eine Antirepressions-Veranstaltung mit zwei der von den §278-Verfahren in Österreich Betroffenen und einem Sprecher der Schwarz-Roten Hilfe Münster statt. Nach einem ausführlichen Bericht der Betroffenen über die Repressionsmaßnahmen gegen die Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung in
Österreich, die Verhaftungen, die Erlebnisse im Gefängnis und die Zeit danach, gab die Schwarz-Rote Hilfe eine Einschätzung und Einordnung der Geschehnisse. Das Vorgehen des Staatsapparates in Österreich sei kein Einzelfall, sondern werde bei allen sozialen Bewegungen angewendet, die Wirkung erzielen. Zudem wurde deutlich gemacht, dass die Paragraphen 129/278 im Grunde Ermittlungsparagraphen seien, um Bewegungen zu lähmen und deren Strukturen zu durchleuchten.
Die MIT e.V. dankt allen Teilnehmer_innen für ihre Beteiligung, ganz besonders der Schwarz-Roten Hilfe Münster und den Österreicher_innen, die extra diese weite Reise auf sich genommen haben!


